Schwein gehabt: Es gibt ein Leben vor dem Tod.

Bunte Bentheimer Schweine (c) Hof Pente

Neun neugierige, buntgefleckte Bentheimer Schweine strecken dem Besucher ihre Rüssel entgegen. Langeweile und Frust kennen sie kaum. Hier auf Hof Pente können sie alle ihre schweinetypischen Eigenarten voll und ganz ausleben. Denn durch die Anteilnahme der Gemeinschaftsmitglieder gibt es für sie ein würdiges Leben vor dem Tod.

"Am Ende ist es Wurst. Davor nicht." Ein Schweineleben in Deutschland ist kurz und in den meisten Fällen ziemlich traurig. Es lebenswerter zu machen gelingt nur, wenn die Wertschätzung der Kunden ausreicht, den Aufwand und die Kosten einer tiergerechten Haltung nachhaltig zu finanzieren. Wo sich Menschen zusammen schließen, um gemeinsam Landwirtschaft zu betreiben, bestimmen sie selbst über Wirtschaftsweise und Tierhaltung.

Das Schweinebild vom Hof Pente fand bei Männern und Frauen gleichermaßen Sympathie, und kam in der Gesamtwertung auf Platz drei. Die Bunten Bentheimer Schweine in der Gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft genießen nicht nur ein gutes Leben. Ihnen bleibt auch die schmerzhafte Kastration im Ferkelalter gänzlich erspart. Weil die Mitglieder dieser Gemeinschaft sich einig geworden sind: Wer Schweine essen will, muss dabei akzeptieren, dass ein Schwein auch mal nach Schwein riecht.

Und wie gefällt Ihnen dieses Motiv? Mit der Postkartenaktion will makeCSA.org den Hofgemeinschaften und neuen CSA-Projekten ein sympatisches Werkzeug an die Hand geben, viele neue Menschen für die Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft zu gewinnen.

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